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Häufig gestellte Fragen...
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Häufig gestellte Fragen...

...beantwortet von Nick Kückmeier

  • Was bedeutet "Serving the best Players"?

    Wir entwickeln unsere Produkte zusammen mit vielen der weltbesten Musikern - "Serving the best Players" heißt also nichts anderes, als dass unsere Materialien für die edelsten und höchsten Anforderungen in der Musik geschaffen sind. Dadurch kommen auch Hobbymusiker, Schüler und Amateure in den Genuss eines Spitzenprodukts, denn es gilt - je weniger Zeit Sie für Ihr Instrument haben, umso mehr brauchen Sie gutes Material.
  • Was versteht man unter "PlayEasy" und warum funktioniert es so gut?

    "PlayEasy" bezeichnet unser Permanentsystem, eine Produktserie mit abgestimmten Kombinationen aus einem speziellen Mundstück und einem Kunststoffblatt, welches für lange Zeit ein stabiles Spielverhalten auf hohem Niveau ermöglicht. Sie nehmen also Ihr Instrument zur Hand und machen Musik, ganz einfach.

    Der spezielle Bahnverlauf der PlayEasy-Mundstücke ist eine revolutionäre, patentierte Erfindung von Nick Kückmeier und ermöglicht eine unvergleichliche Klangfülle. Das ist auch der Grund, warum mehr und mehr namhafte Orchestermusiker, allen voran die Soloklarinettisten der Wiener- und Berliner Philharmoniker, in Kombination mit Kunststoffblättern ausschließlich PlayEasy-Mundstücke spielen. Ein gutes Kunststoffblatt ist damit von einem ausgezeichneten Holzblatt hörbar nicht mehr zu unterscheiden.
  • Kann ich auf den PlayEasy-Mundstücken auch ein Holzblatt spielen?







    Natürlich, das wird sogar sehr oft gemacht, für jedes Mundstück lässt sich auch ein Holzblatt finden oder bearbeiten. Manche Musiker kommen ganz hervorragend mit gekauften Holzblättern in Kombination mit unseren PlayEasy-Mundstücken zurecht. Ein PlayEasy-Mundstück zu spielen bedeutet nicht automatisch, mit einem Kunststoffblatt spielen zu müssen, es bietet nur die bestmögliche Voraussetzung dafür.
  • Wie soll ein Kunststoffblatt besser klingen können als ein Holzblatt?

    Die Frage ist nicht, aus welchem Material ein Blatt besteht, sondern was ein Material macht bzw. welche Eigenschaften es mit sich bringt. Wir spielen ja beispielsweise auch nicht auf „Holzblättern“ aus Fichte, Buche oder Kirschbaum - weil diese einfach nicht funktionieren würden. Ebenso spielen wir nicht auf Arundo Donax, weil es „Holz“ ist (genau genommen ist es ohnehin ein Riesengras) sondern weil es ein schönes, weiches und flexibles Klangergebnis mit sich bringt. Wenn nun ein modernes Material noch bessere Eigenschaften aufweist, als ein gewachsenes Schilfrohr, warum sollte man sich das dann nicht zu Nutze machen? Jede moderne Geige verwendet heute Nylonsaiten anstelle der traditionellen Darmsaiten, weil die Materialeigenschaften von Nylon für den täglichen Musikbetrieb einfach weitaus stabiler sind. Dabei klingt die Stradivari aber trotzdem weiter wie eine Stradivari, die Klarinette bleibt Klarinette und das Saxophon gehört weiter zu den Holzbläsern.
  • Sie haben Kunststoffblätter probiert, waren damit aber nicht zufrieden?

    Sie müssen sich mit einem Kunststoffblatt beschäftigen, verschiedene Blätter und Mundstücke probieren, diverse Blattschrauben testen, ein wenig damit üben und Ihre Auswahl vielleicht noch einmal nachbessern - kommen Sie doch zu uns und lassen Sie sich beraten, ein hervorragendes Ergebnis mit einem Kunststoffblatt ist möglich (wenn man es will), das bestätigen schließlich viele Top-Solisten weltweit...
  • Wenn nun alle ein Kunststoffblatt spielen, klingen dann nicht alle gleich?

    Nein, niemals - jeder Musiker klingt weiterhin so, wie es seiner Klangvorstellung entspricht. Geben Sie doch Ihrem Kollegen/Ihrer Kollegin einmal Ihre Klarinette mit Ihrem Mundstück und Blatt und lassen Sie Ihn/Sie damit spielen. Sie werden sehen, er wird damit bestimmt nicht so klingen wie Sie. Klang formen wir immer noch selbst, aber ein abgestimmtes und für uns adäquates System kann uns in der Umsetzung unserer Klangvorstellung enorm unterstützen. Das beste Beispiel dazu ist ein Klavierwettbewerb. 50 Teilnehmer, immer der gleiche Flügel auf der Bühne und doch entlockt jeder Teilnehmer dem Instrument andere Farben und Klänge – ist das nicht wunderbar?
  • Was, wenn Studenten ganz verlernen, ein Holzblatt zu bearbeiten?

    Die Studenten sollen das selbstverständlich nicht verlernen, so etwas muss immer Teil des Studiums bleiben. Jura-Studenten lernen heute schließlich auch immer noch "Römisches Recht" und "Rechtsgeschichte" zu Beginn ihres Studiums, obwohl die Praxis dann anders aussieht. Heute kauft man sich fünf Schachteln mit Holzblättern und hofft, dass zumindest ein paar Gute dabei sind - für so wenig Bearbeitungstalent gibt es mittlerweile sehr gute Kunststoffblätter, die noch dazu weit länger halten als Holzblätter. Egal was jemand auf sein Mundstück bindet (und wenn es das Steckerl vom Eislutscher ist), es muss klingen!
  • Wie lange hält ein Kunststoffblatt?

    Das hängt ganz von Ihrer gewohnten Spielweise sowie der Blattstärke ab. Harte Blätter halten länger, leichte Blätter ermüden schneller. Wenn Sie mit Ihrem Ansatz gerne drücken oder pressen, ist ebenfalls ein früherer Verschleiß bemerkbar. Letztlich entscheidend ist aber die Beanspruchung - wenn Sie nur einmal in der Woche proben, kann ein Kunststoffblatt über Jahre halten. Generell kann man aber sagen, dass (selbst mit sehr leichten Blättern und einer professionellen Beanspruchung von mehreren Stunden täglich) zumindest zwei bis drei Monate gut möglich sind.
  • Warum brauche ich für ein Kunststoffblatt ein eigenes Mundstück?

    Brauchen Sie nicht, die Tongebung ist nur um vieles besser mit einem passenden Mundstück. Auf das Mundstück, das Sie jetzt haben, passt schließlich auch nicht jede beliebige Blattmarke.
  • Wie offen ist dieses oder jenes Mundstück?

    Wir machen kaum Angaben zu Bahnöffnung und Bahnlänge, da unsere Bahnen nur sehr selten mit gewohnten Angaben traditioneller Hersteller vergleichbar sind. Entscheidend ist letzlich außerdem immer die Krümmung einer Kurve, nicht die Öffnung. Ich könnte Ihnen problemlos 25 Bahnen anfertigen (mit immer derselben Bahnöffnung und -länge), trotzdem würden Sie aufgrund der unterschiedlichen Krümmung 25 vollkommen verschiedene Mundstücke zur Auswahl haben.
  • Kann ich von meinem Mundstück eine Kopie anfertigen lassen?

    Ja, wir kopieren ständig Mundstücke diverser Orchestermusiker/Innen. Für eine exakte und vollständig zufriedenstellende Kopie ist jedoch meist Ihre Anwesenheit erforderlich, die allerletzten Feinheiten sind nämlich kaum messbar und müssen mit Ihnen vor Ort erarbeitet werden - dafür lohnt sich ein Besuch!
  • Kann ich ein kaum gespieltes Mundstück nach zwei Monaten zurückgeben?

    Nein, denn das würden Sie doch beispielsweise mit einem Mantel (den Sie kaum getragen haben) auch nicht tun - oder?